Seismological Observatory

Introduction

Das Institut für Geologie, Mineralogie und Geophysik betreibt ein Netz seismologischer Stationen, mit dem Bodenbewegungen, die durch Erdbeben verursacht werden, gemessen werden können. Es werden Fernbeben registriert, die sich weltweit vor allem an Plattenrändern ereignen. Die an den Stationen gemessenen Seismogramme tragen weiterhin zur Auswertung von Beben bei, die sich in Deutschland z. B. im Rheingraben oder in der Niederrheinischen Bucht ereignen. Registriert, detektiert und geortet werden insbesondere Ereignisse im Ruhrgebiet, die in Regionen mit aktivem Bergbau auftreten. Die stärkeren Ereignisse werden im Gebiet des Epizentrums als Erschütterungen gespürt.

Seismicity of the Ruhr area and Ibbenbueren

Das Ruhrgebiet wird seit 1983 kontinuierlich seismisch überwacht. In diesem Zeitraum hatten die Ereignisse Magnituden kleiner drei. Ereignisse mit Magnituden kleiner 1,5 werden in der Regel an der Erdoberfläche nicht gespürt und können nur durch empfindliche Messgeräte nachgewiesen werden. Registriert werden auch Ereignisse im Bereich der Anthrazit-Lagerstätte Ibbenbüren im Teutoburger Wald. 1981, 1991 und 2003 hat es bei Ibbenbüren Ereignisse mit Magnitude größer vier gegeben.

Yearly report 2010

Thumbnail of the 2010 yearly report\'s cover

The yearly report of 2010 is now available (in German). Please click on the image to download it.


Earthquake at the Dutch-German Border

seismograms (small)

An earthquake of magnitude 4.4 occured near Goch / Kleve at the Dutch-German border on Sep. 8, 2011 at 21:03 (CEDT, 19:03 UTC).

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